Joana – du geile Sau… oder warum er nie pauschal nach Mallorca reisen wollte

Normalerweise gehöre ich nicht zu denjenigen, die sich schämen, wenn sie sagen: Ich war auf Mallorca.

Diese Reise war meine 4. in das gefühlte liebste deutsche Bundesland. Einem unschönen Anlass verdankte ich diesen Trip. Aber einem geschenkten Gaul und so weiter. Im Endeffekt war es eine Mischung aus unmoralischen Verhalten seitens einer Ex-Freundin und einem Ex-besten Freund auf Seiten eines meiner Studienkollegen und einem sehr li(e)beralen Freund auf meiner Seite.

So ging es also extrem spontan auf auf nach Malle.

Die sehr kurze Busreise nach der Landung offenbarte mir sehr schnell das genaue Ziel auf dieser wundervollen großen Insel. Witzigerweise genau dieses Fleckchen, das ich bei meinen 3 vorherigen Reisen säuberlich gemieden habe. Genauer und direkter am Ballermann 6 kann man glaub ich nicht wohnen. Vom Shuttlebus ausgespuckt wanderten wir direkt an die Rezeption. Der Studienfreund hatte bis vor 2 Wochen in Barcelona gelebt und war somit mit rudimentären Kenntnissen der katalanischen Sprache gesegnet. Dies zauberte auch sogleich ein Lächeln auf das Gesicht des Rezeptionisten… nicht. Er antwortete mit einem eisigen Lächeln auf Deutsch. Im Ernst? Wie machen die das? Woher kennen sie die Nationalität von den ungefähr 5 die sich im Hotel befinden? Wie dem auch sei. Wir wurden darauf hingewiesen, dass die erste Schicht Abendessen bereits in vollem Gange sei und wir deswegen die 2. um 20 Uhr nehmen können. (no comment) Das Ritual der Allinclusivenutzer… was soll ich sagen. Das Plastikarmband schillerte schnell und auch viel zu eng am Handgelenk. Wir überholten 20 wahnwitzig schnelle Rentner auf dem Weg zum Fahrstuhl, drückten keuchend den Knopf und sahen in fassungslose britische Gesichter. (wow, das ging schnell, die Nationalitätenzuteilung muss in der mallorquinischen Luft liegen). Das Buffet war nicht sehr variantenreich. Oh stop, das ist unfair, die Sachen in der Majonaise variierten. Der Vorteil an All Inc ist aber unbestritten die Alkoholflatrate. Diese machten wir uns auch gleich zu Nutze und nahmen uns mehrere Caipis und Cuba Libre mit aufs Zimmer und besetzten den Balkon. Wir sprachen lang über die Situation, der sich mein Studienkollege gerade daheim in Göttingen ausgesetzt sah. Ein Highlight war dann noch eine Gruppe von, sagen wir mal, betagten älteren Herren in Begleitung von 3 etwa 20jährigen stark pigmentierten Damen, die auf das Hotel zuwankten. Man sprach, lachte, tatschte… jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand konnte erkennen, was sich gleich abspielen wird. Und klar: auf einmal flitzte eine der Mädels. Mit einiger Zeitverzögerung gab es ein „HEY“ des offensichtlich beklauten Silversurfer und die leere Brieftsche wurde dann hinter sich geschmissen. So verdrückten sich dann schnellen Fußes auch die anderen beiden Damen und ließen die Gruppe glücklich verheirateter Männer bedröppelt zurück. „Damit kann doch keiner rechnen“… Ne is klar.

Fortsetzung folgt…

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemeines

2 Antworten zu “Joana – du geile Sau… oder warum er nie pauschal nach Mallorca reisen wollte

  1. lebambi

    DAS habt ihr da die ganze Zeit getrieben?
    Ich dachte, das wäre eine Bildungsreise auf den Spuren der spanischen Inquisition!?!

    Aha…!

  2. werbespott

    Freu mich schon auf die Fortsetzung!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s