Schluss damit – Freitag auf zur Demo

finitoDie NPD ruft zu einer Demo gegen das Schanzenfest auf. Ich werde diese widerlichen Inhalte hier mal nicht wiedergeben. Lest es selbst.

Und unfassbar auf was diese verblendeten Menschen dort verlinken.

Die Mopo hat nichts besseres zu tun als die verkehrtherume Kausalkette (Eskalation wäre noch schlimmer, wenn die Polizei nicht da wäre) mit zu verbreiten und so wird es wieder schief gehen am WE. Und wieder werden sich Medien und Politik keiner Schuld bewußt sein.

Wer kann sollte sich am Freitag früh freinehmen und zur Gegendemo gehen. Gewaltfrei aber laut gegen diese furchtbare Gruppe von „Menschen“. Entweder um 17.30 Uhr am Berliner Tor (um 19 Uhr soll die Kundgebung der NPD dort starten) oder die offizielle Gegendemo (organisiert von SPD und Verdi (?), deren Seite leider gerade nicht erreichbar ist) um 16 Uhr am Hachmannplatz und dann Demo durch die Innenstadt.

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16 Kommentare

Eingeordnet unter Gesellschaft, hamburg, Politik

16 Antworten zu “Schluss damit – Freitag auf zur Demo

  1. lebambi

    Hab den Jungs mal eben nen Gruß hinterlassen, der natürlich nicht gepostet werde wird, obwohl ich etwas verwundert war, dass die (anders als die meisten anderen rechten Foren) zumindest Kritik zulassen:

    Tja liebe NPD, wie nicht selten versteht ihr nicht, worum es beim Schanzenfest ursprünglich ging. Und auch scheinen euch grundlegende Wahrheiten zu entgehen.
    Zu einem Streit (oder Gewaltorgien, wie ihr es so schön nennt) gehören immer zwei und ohne die schwer bewaffneten Polizeitruppen, die übrigens auch so einiges an Gewalt in peto hatten http://tinyurl.com/nrglzu stellt sich mir die Frage, was wohl in der Schanze passieren würde.
    Ja, es ist richtig, dass ein NPD Stammtisch, der nicht angemeldet wäre aufgelöst würde, aber das Schanzenfest ist in erster Linie auch keine parteigestütze, politische Veranstaltung sondern eben ein Fest. Und bei diesem sind (oh Graus liebe NPD) alle Nationen, Religionen und politischen Richtungen harmonisch vertreten, bis Abends die “Krawallmacher aus dem Linken, aber eben auch Rechten Lager, die Konfrontation mit der Polizei wenn nicht suchen, so doch auch nicht meiden.

    Dass ihr diesen Kommentar nicht posten werdet zeigt eure eigene politische Borniertheit, aber zumindest euer Admin wird sich schwarz ärgern, weil nicht alle die Schnauze halten, wenn ihr eueren faschistischen Kontrollstaat herbeisehnt.

    IHR wollt für Recht und Ordnung sorgen? Haltet euch an die einfachsten Regeln und allen wäre geholfen. Wie viele von euch müssten für Aussagen bzgl. der “Holocaust-Lüge” TIEF in die Tasche greifen oder sitzen? Wie viele von euch und euren Anhängern haben noch nie eine Gewalttat begangen?

    Immer zuerst an die eigene Nase fassen, ehe man 1939like etwas verbieten möchte.

    P.S. Da es an euch ist ausfällig zu werden, verkneife ich mir an dieser Stelle mehr persönliche Meinung über euere Treiben zu posten.

    Hochachtungsvoll LeBambi

  2. werbespott

    Bei der Kausalkette, die die Mopo angeblich falschherum darstellt bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht so sicher.

    Immerhin werden wahrscheinlich, wie in den letzten Jahren auch, Gewalttouristen vor Ort sein.

    Nun gut, das hat vielleicht mit dem eigentlichen Schanzenfest nichts mehr zu tun, sondern geschieht im Anschluss. Aber trotzdem gibts jetzt schon acht Jahre in Folge Gewalt zu beklagen.

    Und ganz ehrlich, da muss man doch was tun, oder? Ich meine man muss doch was anderes tun als daneben stehen und sagen „die bösen Polizisten und die Politik sind schuld, das wir jetzt Steine werfen, randalieren und Autos anzünden. Es ist zwar ein hartes Los, aber irgendwer muss es schließlich machen…“

    Und DAS trifft bei mir auf Unverständnis.

    • Ich weiß nicht, wie du zu dieser Einschätzung der Situation auf dem Schanzenfest kommst, tut mir leid.

      Sicher gibt es vielleicht 20 Leute, die nur deswegen herkommen. Aber dafür 2500 vollbepackte Polizisten mit Gas und Schlagstöcken, Wasserwerfern und einer enormen Brutalität (da auch natürlich nicht alle) ausgestattet?

      DAS trifft bei mir auf Unverständnis.

      Ich war letztes Mal da. Und es waren Leute wie du und ich die sich gewehrt haben. Ich hab zwar keine Flasche geworfen, aber ganz ehrlich, ganz zum Schluß nur deshalb, weil ich keine hatte.

      Die Leute, die Du meinst, sind erst gegen 12 aufgetaucht. Und wenn keine Polizei da ist, haben sie auch niemanden, gegen den sie kämpfen können.

      Für mich eine ganz einfache Rechnung.

      Das Schanzenfest ist mittlerweile nichts anderes als ein Machtspiel. Es ist nicht angemeldet und somit nicht legal. deswegen schickt man die Polizisten hin, um es um spätestens 10 zu beenden (gerne auch wie letztes Jahr um viertel vor 10 den Saft abdrehen, war fast so als wollten sie sagen:“Los, jetzt schluß mit feiern, wir wollen prügeln, wir stehen hier schon den ganzen Tag). Ich sehe den Sinn darin nicht – außer Muskeln spielen zu lassen.

      Die Polizisten können da in den allermeisten Fällen am Wenigsten für. Die stehen da den ganzen tag, ohne was zu essen und zu trinken, kommen teilweise von weit weg und sind müde, haben oft nur einen Tag vorher gesagt bekommen, dass ihr WE flach fällt. (Diese Informationen habe ich von einem mir sehr nahen Polizisten.) Das ist doch Kalkül. So macht man Hunde scharf.

      Und dann beendet man eine Veranstaltung auf der alle feiern und will, dass alle nach Hause gehen und tut das über die Lautsprecher am Wasserwerfer kund. Man trennt die Massen und kesselt sie ein und wundert sich????

      DAS stößt bei mir auf Unverständnis.

      Im Übrigen gehen mir auch die Krawalltouristen auf den Zunder. Aber die hast du immer, und dafür kannst du nicht einen ganzen Stadtteil kriminialisieren.

  3. werbespott

    Ich bin völlig Deiner Meinung wenn Du sagst, „Das Schanzenfest ist mittlerweile nichts anderes als ein Machtspiel“

    Wenn ich Deine Argumentation richtig verstanden habe will man von Seiten der Stadt also bewusst die Situation eskalieren lassen?
    Zitat: „Das ist doch Kalkül. So macht man Hunde scharf.“

    • Ja, so sehe ich das.

      Ich meine: das Schanzenfest ist etwas tolles. Das ist Bürgerengagement. Da stehen die Bewohner auf der Straße und machen ein Straßenfest.

      Und die Stadt nervt das, weil das nicht kontrolliert ist (das Schanzenfest wird traditionell nicht angemeldet – warum auch?).

      Das hat sich über die Jahre hochgeschaukelt.

      Und die Medien machen mit, das regt mich am meisten auf.

      • werbespott

        Bitte immer mit gleichem Maß messen:

        „das Schanzenfest ist etwas tolles(…) Und die Stadt nervt das, weil das nicht kontrolliert ist (das Schanzenfest wird traditionell nicht angemeldet – warum auch?).“

        Frage: Wenn im Osten Deutschlands gute, Deutsche Buben und Mädels sich ohne staatliche Erlaubnis zum Adolf-Hitler Gedächtnis Picknick treffen, würdest Du nicht auch für eine staatliche Intervention sein?
        Und wenn sich diese Gruppierung dann auch noch mit Gewalt wehrt, was würdest Du dann davon halten?

        Versteh mich nicht falsch, ich freu mich auch schon aufs Schanzenfest. Und ich mag Straßenfeste generell. Aber es muss eine Instanz geben, die Recht spricht, was erlaubt ist und was nicht.

      • Also ich finde da mißt du jetzt nicht mit zweierlei Maß.

        Ein Adolf-Hitler-Gedächtnis-Picknik hat eine andere Intention als Anwohner, die auf der Straße einen Flohmarkt abhalten und Lebensmittel etc. verkaufen und Musik machen.

        Das ist nicht verfassungsfeindlich.

        Bestimmte Äußerungen bei Adolf-Hitler-Picknicks schon. Da gibt es die Punkte der Volksverhetzung sowie der Holocaust-Leugnung sowie viele andere Dinge, die (zu Recht) unter Strafe stehen.

        Das Schanzenfest ist ein Straßenfest und als solches erst einmal ohne politischen Hintergrund. RUnd um die rote Flora wird jeden Tag politisiert. Das ist nicht an die 2 Schanzenfeste im Jahr gebunden.

    • oh und by the way ist es ja auch nochmal ein Unterscheid zwischen Stadt und Einsatzleitung.

      Die Stadt fand das Vorgehen im Jolly Joker auch überzogen. Die Geister die ich rief!

  4. lebambi

    ICH mag keine Strassenfeste.
    Ich geh wieder nur hin um mich zu pushen und dann Flaschen zu werfen, wie übrigens 2520 andere gewaltbereite Chaoten.
    Am Tag vorher bin ich übrigens nicht bei der NPD Kundgebung dabei, denn selbst wenn ich rechtzeitig Feierabend habe, ich spar mir meine Kräfte für Samstag.

    Der Hintergrund ist einfach:
    Obwohl ich bei der NPD viel häufiger die Chance habe, mich über Gesetze hinweg zu setzen, finde ich es einfach lustiger, aus einer friedlichen Masse heraus zu operieren.
    Weil es dann, bevor es mich trifft, erstmal gegen Unschuldige geht.
    Hach, das wird ein Spaß!

    Ist ja auch so, dass Heil Hitler weniger schlimm ist, als Musik und Cuba Libre (Kommunistengesöff)…

    Kinder, mal den Ball ganz flach.
    Angefangen hat alles damit, dass ein paar „linke“ Menschen gesagt haben, „Wir brauchen nicht für jeden Scheiss in unserem Leben eine Genehmigung von einem Staat, der zwar Falschaussagen seiner eigenen Kaste deckt, aber Bußgelder verhängt, wenn ausgeschenktes Bier 14,7 statt 14,5° kalt ist!“ Und da haben sich die feinen Herren Politiker in die Spucke gesuppt gesehen und beschlossen, dass man dann aber schon auch sicher stellen will, dass es mit Rechten Dingen zugeht. Na ja, das Ende vom Lied ist, wie schon richtig festgestellt wurde, wenn Du irgendwo eine Arme zusammen ziehst, dann gibt es immer ein paar Möchtegern Guerillieros, die meinen ihre verpasste Chance einer Revolution ausleben zu müssen.

    Gut ist das nicht, aber „Gewalt erzeugt Gegengewalt, hat man dir das nicht erklärt, oder hast Du da auch wie so oft einfach wieder nicht zu gehört…“ (Die Ärzte).

    Mir stellt sich nur die Frage, wenn der Klügere nachgibt, und man das ja einhellig nicht von Steinewerfern erwartet (der Ausdruck „Chaoten“ setzt voraus, dass man Rationalität nicht erwartet), dann muss doch jemand, der sich für einen Interessenvertreter des Volkes hält bereit sein, über seinen Schatten zu springen und nen Rückzieher machen.

    Oder denkt wirklich irgendwer, wenn die „gewaltbereiten Chaoten“ auf eine Familienfest kommen und keinen Gegner haben, dass die irgendeinen Vorwand finden die Strasse brennen zu lassen?
    Und selbst wenn, glaubt ihr nicht, dann wäre der Widerstand aus der Bevölkerung da?
    Die Solidarisierung der Gewalt findet statt, weil ein „Feind“ da ist!

    Ich für meinen Teil überlege, wie ich es schaffe, dieses Mal keine Wut, sondern Befriedung zu schüren und wie man alle Knüppler (Polizei oder Schwarzer Block) daran hindern kann ihren Nahostkonflikt auf dem Rücken der Schanze auszutragen.

    Vielleicht klappt´s ja.

    In diesem Sinne, Ich habe fertig!

  5. lebambi

    P.S. mein Kommentar auf der faschistoiden Seite ist übrigens gepostet worden.
    Ich bin fast etwas verwundert über das Vorgehen der braunen Genossen, aber vermutlich googelt in irgendeinem ehemaligen Führerbunker gerade meine persönlichen Daten und ich baumle irgendwann im Teutoburger Wald an einer Deutschen Eiche…

    Wie man´s nimmt, anderswo sterben Leute für weniger Meinungsfreiheit.

    Und auch in diesem Sinne, halte dir deine Freunde nah…

  6. fab

    ich dachte immer der klügere gibt nach. wieso melden die das schanzen fest dann nicht endlich einfach an. dann hätten die ja gewonnen, weil es legal ist und die bullen nicht mehr was dagegen machen können.

    abgesehen davon zum nicht anmelden: immerhin ist das noch ein rechtsstaat. wenn ich von meiner regierung verlange, dass sie sich an das geltende recht hält, sollte ich das auch tun. daher sehe ich die schanzis nicht im recht wenn sie ein nicht angemeldetes fest machen. das argument zur anmeldung „wozu auch“ finde ich nicht so gut. es ist halt nun mal so. genauso wie die bullen eigendlich eben nicht einfach ins jolly roger einfallen dürften, dürften die schanzis kein nicht angemeldetes fest machen. das finde ich übrigens viel bedenklicher: das recht scheint immer mehr menschen schnurz piep egal zu sein. und ich glaube ner menge leute (auf beiden seinten) finden das ziemlich geil. so kampf und gewalt zieht immer die selben leute an…

    daher: endlich mal das ganze legalisieren. wenn die stadt sich dann sperrt, kann man ja wieder illegal das machen^^

  7. lebambi

    WENN der Staat sich immer an Gesetze halten würde und WENN Politiker sich an geltende Regeln halten würden, dann hätten wir hier nichts zu tun.

    Also müssen die Bürger schlauer sein als der Staat, aber wozu habe ich ihn dann?
    Wenn es heisst, „Ihr habt die doch gewählt!“, dann stimmt das, aber wenn dann etwas unsinniges passiert, darf und muss ich mich darüber verständigen können.

    Aber, wenn wir die Klügeren sind, warum lässt man uns uns dann nicht in der Schanze selbst verwalten, ich gründe gerne einen Bürgerrat und genehmige das Fest kommisarisch!

    • fab

      sorry das ist doch etwas bigott. sich nur nicht an die gesetze halten mit der begründung „die anderen machen es ja auch nicht“ /dislike.
      und wieso sollten wir denn bitte die schanze selber verwalten??? *verwirrt* wir wohnen nichtmals da.

      • Doch wir wohnen da.

        Ich persönlich habe aber die Schanze aufgegeben.

        Wenn jetzt schon 15jährige Provinzidioten ihr gut behütetes zu Hause verlassen, weil sie mal Krawall machen wollen, und die Masse der Besucher es nicht schafft, sie davon abzuhalten, dann ist dieses Viertel einfach verloren…

        Und du hast recht. Es sollten sich alle an die Gesetze halten. Es darf keinen Unterschied geben. Ich persönlich halte aber das Gesetz, dass man ein Straßenfest anmelden muss und es genehmigt werden muss für völlig bescheuert und reine Kontrollsucht.

        Und ja, das gilt auch für „rechte“ Straßenfeste. Spricht ja nichts dagegen, dass, wenn es verfassungsfeindliche Aktionen gibt, jemand Anzeige erstattet und es dann aufgelöst wird, weil gegen die Verfassung verstoßen wurde…

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