Schlagwort-Archive: Freiheit

In ya face(book) …

Wir leben in einer verrückten Zeit. Das ist nicht neu und so könnte eigentlich jeder Beitrag auf unserer Seite anfangen. Aber heute geht es um eine bestimmte Sache, über die persönlichen Grenzen der Freiheit. Und um die verschiedenen Möglichkeiten diese zu be-grenzen. Unser heutiges Exklusivbeispiel: facebook.

Hallo zusammen,

Abraham Maslow hat bereits 1943, also mitten in den Wirren des 2. Weltkriegs die „Maslowsche Bedürfnispyramide“ entwickelt. Diese zeigt aus seiner Sicht die Stufen der menschlichen Bedürfnisse. Ich habe gelernt, dass die einzelnen Stufen stark mit den aktuellen äusseren Umständen zusammenhängen, was bedeutet, dass z.B. in einem Entwicklungsland eine andere Stufe der Pyramide wichtig ist, als in einem Schwellen- oder Industrieland. Im Fall von Deutschland wäre also (momentan) vermutlich Selbstverwirklichung die interessante Stufe. Und für die Selbstverwirklichung haben wir verschiedene Möglichkeiten. Eine einfache ist das Internetnetzwerk facebook. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Gesellschaft, internet, Website

Wie wir die Kultur verkauften

Ich kann mir mit diesem Artikel ganz viel Zeit lassen, ich habe eine Flatrate. Nebenbei telefoniere ich mit meinem Bruder – Datenpaket! Nur, wenn ich Kultur sehen möchte, statt vor dem Mac oder am iPhone zu hängen, dann muss ich tief in meine Tasche greifen.

Für eine Hand voll Dollar

Für eine Hand voll Dollar

Kunst ist keine Ware. Auch wenn uns so genannte Kunst-Auktionen etwas besseren belehren wollen. Kunst ist für die wenigen Begabten unter uns eine Form ihre Gedanken und Empfindungen auszudrücken. Jeder der den Mut und die Befähigung hat seiner Umwelt etwas aussergewöhnliches zu bieten, vortreten. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Gesellschaft, hamburg, Politik

Schanzenfest reflektieren: ein Versuch

Dieser Artikel wird ein Versuch. Ich habe noch keine Ahnung, ob ich wieder so emotional werde wie beim letzten Mal oder ob der selbstverordnete Abstand der Differenzierung hilft.

Struktur wird glaube ich schwierig, weil ich auch nicht einmal weiß, wie ich anfangen soll.

Also los…

Zuerst, zur Einordnung meiner Person, so dass ich nicht in irgendwelche Ecken gedrängelt werde:

Mir war bewußt, was passieren wird. Dennoch habe ich das Sommerfest meiner Arbeitsstelle vorzeitig verlassen. Obwohl es schön war und entspannt. Warum zog es mich in Richtung Schanze?

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Eingeordnet unter Allgemeines, Gesellschaft, Politik

Wollt ihr die totale Überwachung?

Ich äußere mich jetzt bewußt nicht zu den Motiven der Steinewerfer auf der Hamburger Schanze, die gegen die Yuppiisierung des Viertels reihenweise Schaufensterscheiben einwerfen. (Nicht wahllos übrigens, aber genug davon, sonst äußere ich mich doch noch).

Fakt ist aber, dass die Polizei sich jetzt laut Mopo (auch hier ganz bewußt: ich halte das nicht zwingend für ein ernstzunehmendes journalistisches Produkt, aber manchmal, ganz manchmal stimmt, was sie schreiben), bei den Nachbarn auf der Schanzenstraße erkundigt, ob sie ihren Balkon vielleicht mit einer Kamera verschönern möchten. Zur Sicherheit aller ist klar.

Ich äußere mich nicht. Nein. seh ich gar nicht ein. Das spricht für sich. Das und Benjamin Franklin:

Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.

nuff said

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