Schlagwort-Archive: Gentrifizierung

Gängeviertel: Initiative stellte Nutzungskonzept vor

GängeviertelDirekt nach der Arbeit zog es Fab und mich gestern ins Gängeviertel. Nicht eine kulturelle Veranstaltung, das Bier, die Gemeinschaft oder das tolle Flair zogen uns dahin.
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Gastbeitrag zum Schanzenfest

Heute meldet sich Dr. Walter zu Wort mit seiner Sicht auf das Schanzenfest und die Schlüsse daraus. Dr. Walter lebt seit 14 Jahren auf der Schanze. Lesen wir doch mal, was er zu sagen hat:

Das September-Schanzenfest polarisiert – und hier zeigt sich mehr als nur der übliche Schanzenkonflikt. Ich glaube, hier zeigte sich erstmals richtig, dass es bei den Menschen, zum Beispiel im Schanzenviertel, wie auch den politischen Ausrichtungen einen gravierenden Wandel gibt.

Dieser Wandel betrifft nicht nur die Alt- und Neu-Parteien in Berlin. Er zeigt sich auch in der Sichtweise lokaler Stadtteil-Bewohner und Aktiver, in den Unterschieden der Herangehensweise oder Kommunikation von Missständen oder alternativen Gesellschafts- und Zukunftsmodellen. Weiterlesen

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Mordsee ist tot

So, jetzt ist es soweit. Ich hab es bisher nicht geschafft es zu posten, aber am Montag früh musste ich mit ansehen, wie ein paar wahnsinnig wichtige Menschen in Segelschuhen und Leinenklamotten einen alten türkischen Mann durch die Gegend scheuchten. „Gehört das auch Ihnen?“ „Das nehmen Sie aber auch weg, nech?“ Dieser Mann hat jahrelang (und bis vor kurzem auch mit seinem Sohn) den Fish und Chips Laden in der Wohlwillstraße bestritten. Schaut Euch dazu mal LeBambis Artikel an, da sind auch ein paar Fotos einer Aktion gegen die Gentrifizierung.

Wenn man den netten alten Mann morgens traf, direkt vom Einkaufen kommend, erklärte er auch gern, woran man erkennt, dass der Fisch frisch ist und wieviel er heute für welchen bezahlt hat. Immer eine Zigarette im Mundwinkel. Weiterlesen

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Ein Hauch von Revolution und ein Meer von Tränen

„Die Leute raus – Mieten hoch – Bumm – ganz normal Kapitalismus oder wie sagt man“

… dies ist ein Zitat aus einem tollen Film, den ich gestern Abend geschaut habe. Ich habe ihn bei mir um die Ecke im „Eisheiligen“ erworben. Einer kleinen Eisdiele, wie früher bei mir auf dem Land. Die letzte DVD hing an der Wand, die habe ich dann bekommen. Weil man sich freut, dass sich jemand dafür die Entwicklung des Stadtteils St. Pauli aus Sicht der Paulianer interessiert. Diese kleine familiäre Eisdiele leistet ihren Beitrag.

Hier eine kleine Vorschau:

Klein und familiär vs. gigantisch und unpersönlich. So scheint der Konflikt, der sich hier in St. Pauli immer mehr zuspitzt. Das Copper House gegen die Eckkneipen, Bürogemeinschaft gegen Fensterprostitution. Menschen gegen Investoren.

Der Film „Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen“ nimmt seinen Zuschauer mit auf eine Reise in die Herzen der Menschen, die hier wohnen und gewohnt haben. Er tut dies nicht herzzerreißend aber berührt. Er hetzt nicht, aber zeigt auf. Er idealisiert nicht, aber erklärt und rückt ins richtige Licht.

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