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Offener Brief an Eva Herman

19 Tote und 342 Verletzte sind die dramatische Bilanz der Fehleinschätzung der Love Parade Organisatoren. Die Hinterbliebenen der Opfer müssen sich jetzt viele Fragen stellen und leiden. Aber, wenn man denkt es geht nicht mehr (schlimmer), kommt von irgendwo Eva Herman her (immer).

Guten Morgen zusammen,

Ich war in der Nähe von Duisburg, als die dramatischen Ereignisse geschahen, Freunde von mir waren vor Ort. Medial ist die Tragödie ausgeschlachtet, die Fakten sind bekannt. Aber jetzt geht die heiße Schlacht um den blödesten Kommentar los und für mich ganz vorne mit dabei ist unsere Lieblings-Dummschwätzerin Eva Herman.
Über die Seite mmnews.de wurde ein Artikel von Frau Herman veröffentlicht, der mich schon wieder kotzen lässt. Weiterlesen

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Goooood Morning Medien!

Der totale Informationsschock jeden Tag. Wenn ich jedes meiner Social Community Portale gewissenhaft lesen und pflegen würde, müsste ich meinen Job an den Nagel hängen. Der hat übrigens auch was mit diesen ominösen „Medien“ zu tun, also nehme ich mir das Recht raus mal eben eine Bestandsaufnahme zu leisten.

Hallo zusammen,

Der spöttische Beobachterkürzlich bekam ich einen Link mit einem mehr oder weniger ulkigen Comedian, der sich mal eben über die IMM auslassen wollte.
Wenn ihr euch den Film angeschaut und gelacht habt, dann macht ihr nichts mit Medien. Denn so sieht das Leben leider nicht aus. In Wirklichkeit muss man zumindest einen an der Waffel haben, wenn man in der Branche arbeitet, im schlimmsten Fall sogar masochistisch veranlagt sein. Ich z.B. wusste einfach nicht, was ich machen soll. Auf die Frage an Freunde und Bekannte, wo sie mich sehen hieß es neben Autoverkäufer meistens: „Irgendwas mit Medien“.
Prima hab ich gedacht, das grenzt das Ganze doch ein… Weiterlesen

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Unwort des Jahres 2009: “ Qualitätsjournalismus „

Burda laufend redet davon, Murdoch will dafür Geld haben. Qualitätsjournalismus. Aber was ist das? Sind das Scoops wie die „Hitlertagebücher“, Embedded Journalism, Falschmeldungen der BILD Zeitungen, die unzähligen Rechtschreibfehler auf Welt Online oder Angriffe der vermeintlichen geistigen Elite des Landes auf die Netzkultur in den Feuilletons?

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Wahlkampf 2:0

Qual der Wahl

Qual der Wahl

Steinmeier, Merkel, Schwester Welle, Claudia Poth Roth, La Fontaine und wie sie alle heißen, sie haben dieses Jahr einen schweren Stand.

Kein Wunder, bei den Kompetenz-Teams, diesen übertriebenen Wahlversprechen und der ewigen Schwrzer-Peter-Zuschieberei“, anstatt gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Und so wundert es nicht, dass nun neben der Piratenpartei*, Weiterlesen

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Blüh im Glanze

dieses Lichtes…

Lagerfeuer

Lagerfeuer © P.Balzer

 

 

Haben sich die Schanzenbewohner gedacht und spontan ein paar Lagerfeuer errichtet. Dazu gab es Feuerwerk und Marschflugkörper der Marken Beck´s und Astra. 

Natürlich hatte auch jemand was dagegen und zwar die Mutant Hero Turtels mit ihren Helmen, Schilden, Schlagstöcken, Räumpanzern und Wasserwerfern. Ziemlich unentspannt, die kleinen Freunde der Sondereinsatz-BePo, zumal SIE doch der Grund für die Begeisterungsstürme waren.

Denn während sich die nahezu lethargische Feierei auf der Schanze über fast 12 Stunden hingezogen hatte, kleine Kinder olle Barbiepuppen und veraltete Hörspiele von Bob dem Baumeister varkauft hatten, nachdem Eltern sich und ihre Kleinen mit Kuchen, jugendliche sich mit Alkopops und Erwachsene sich mit Bier voll gestopft hatten, da erst kam es zum Eklat.
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Blogs vs. Offline-Medien – Runde 2

Vorab: warum nenne ich es ausgerechnet so? Der DJV hat mich inspiriert („Aber von welcher Qualität sind die Texte und Bilder der Amateure?“) und ein „Videojournalist“ des Spiegel, der unbedingt Bilder von der verletzten Person machen wollte, die in den Krankenwagen gehoben wurde und dabei nicht auf den Polizisten hörte, der ihn dann mit „Staatsgewalt“ an der Ausübung seines Rechtes zur „Pressefreiheit“ hindern wollteLINK.

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Jungplanner mobben Printtitel

In der vergangenen Ausgabe der Horziont (14.05.09) war eben diese Headline auf der Titelseite zu lesen,
den Artikel von horizont.net findet Ihr hier.

In dem Artikel beschweren sich Medienmacher wie Michael Enzenauer,
das die nachwachsende Generation von Planern (Mediaplanner, nicht Accountplanner) sich zu wenig mit Printtiteln auseinandersetzen würden, beklagt die „offenbar einseitige Präfferenz“ nämlich in Richtung neue Medien, dieser Entscheidungsträger.


Wenn etwas schlecht läuft, muss ein Sündenbock gefunden werden. Das es den Printtiteln mit wenigen Ausnahmen wie etwa Spiegel, Stern und Bravo im Moment nicht gut geht ist bekannt. Aber das sollen jetzt allen Ernstes Mediaplaner ausbaden?

Selbstverständlich, wenn davon die Rede ist, das „sich immer weniger Mediaplaner mit den (Print)Titeln auseinander setzen“ und „Die Fähigkeit, Konzepte und und Funktionen von Printmedian zu beurteilen ist teilweise recht gering ausgeprägt“ gebe ich den Autoren Recht. Als Mediaplaner ist es meine Aufgabe mich mit allen Möglichkeiten der Werbungsschaltung auszukennen und für jeden Kunden die geeignete Werbeform zu finden.

Und genau da liegt bei mir der Hund begraben. Die Aufgabe eines Mediaplaner ist es, die Botschaft an die richtigen Menschen zu verschicken. Das Medium ist hierzu nur Mittel zum Zweck.

Und wenn die zum großen Teil recht jungen Mediaplaner dafür entscheiden andere Kommunikationswege zu gehen ist dies Ihr gutes Recht und kein Verrat am Medium „Print“.

Wenn Medienmacher davon überzeugt sind, das Print Medien drichtig und wichtig sind und gleichzeitig monieren, das zu wenige Mediaplaner sich mit den Titeln auskennen, ist die Frage wer hier eine Holschuld hat, recht eindeutig zu klären. Will damit sagen, wenn sich Verlagshäuser mehr Werbeaufträge erhoffen, müssen sie vielleicht aktiv auf die neuen Medienplaner zugehen und sie überzeugen, warum Print für den vielbesungenen Marketingmix genau das richtige ist – anstatt sich in die Ecke zu setzen und zu schmollen.

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