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„Und das goldene…

Stück Scheiße geht an euch, denn ihr habt´s euch echt verdient. Ihr habt wieder nichts verstanden und nur kopflos randaliert, das goldene Stück Scheiße geht an euch.“ (angelehnt an WIZO)

"Ausgezeichet!"

"Ausgezeichnet!"

Kinder Kinder Kinder, hat man euch denn gar nichts beigebracht?
Es gibt doch so viele Sprichwörter und Songs, die es euch hätten zeigen sollen.
Von „you don´t bite the hand that feeds“ von Grave Plott über, „Man scheißt sich nicht in den eigenen Garten“ bis hin zu „Was Du nicht willst, dass man dir tut…“, nichts, wirklich gar nichts hängengeblieben? Nada?
Nicht mal Glashaus, Steine?

Ok, Steine scheint hängengeblieben zu sein, und bite und Scheiße, aber na ja…

Ich beschreibe jetzt mal gaaaaanz kurz, wie ich exemplarisch die vergangenen beiden Schanzenfeste empfunden habe. Weiterlesen

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(S)he´s out of my life

Jetzt ist es soweit…

Der King of Pop is wech. Genau wie der King of Rock ist er einsam und unglücklich an seinem Herz verendet. Und was passiert? Genau, alle anderen Themen verlieren daneben an Bedeutung.
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Die Musikindustrie schlägt zurück – und haut sich selbst K.O.

Man stelle sich folgendes Bild vor:  Rocky steht im Ring gegen Apollo Creed. Apollo ist langsam ziemlich angeschlagen, da haut sich Rocky volle Granate selbst in die Fresse. Er taumelt, schlägt wieder zu. Das Publikum ist entsetzt, da kommt der Todesstoss, ein harter Schwinger gegen die eigene Birne.

Unvorstellbar, ja, aber genau das passiert gerade in der Musikszene.

Was ist geschehen? Wer ist Rocky, wer Apollo, worauf will er hinaus, zu viel Sonne im Büro?

Berechtigte Fragen, deren Beantwortung etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Gestern wies man mich darauf hin, dass (trotz Datums) die Meldung, dass dank GEMA die Musikvideos auf Youtube demnächst banned sind, kein Aprilscherz sei. Wäre zwar ein Guter gewesen, aber Humor schreibt man bei der GEMA eben nicht so groß wie Gier. Daraus resultiert, dass in Zukunft kleine Bands wieder ein Portal weniger haben um an die Öffentlichkeit zu treten. Moment ruft da der geneigte Musik-Surfer, es gibt doch noch myspace und MTV mit dem Videoportal, sei mal nicht so negativ, das ist doch wieder typisch deutsch und ausserdem bla bla bla…

Schon richtig rufe ich ihm entgegen, aber ein kleines Experiment förderte die Schwächen des Systems zu Tage. Wenn man nach Bands und Künstlern sucht, die auch auf jedem Radiosender/The Dome-Event/Bravo Hits-Album zu finden sind, dann habt ihr natürlich Recht. Was aber ist mit den kleinen Bands vom Formate Silversteins, oder der Ohrbooten? Diese kennt kein Aas, also sind sie nicht auf MTV. Denn seit wann hat MTV denn den Auftrag sich um Musik zu kümmern? Man ist viel zu beschäftigt necrophile D-Prominenz mit scheintoten Ex-Models zu verkuppeln, die vorher die Drogenverseuchte Pisse von It-Girls trinken müssen, damit sie sich für den „Zukünftigen“ aus dem 16. Stock stürzen. Ganz abgesehen vom Leben der Reichen und „sch(n)ö(d)en“, welches Publikumswirksam mit Einkommenszahlen untermalt werden muss. Bei so viel gehirnerweichender Unterhaltung ist ein Musikvideo für den Zuschauer einfach zu viel auf einmal.

Die Radiosender?

Lassen wir das, also zu Myspace. Das ist zwar an sich die schönste Plattform, aber findet da mal eine Band, die ihr noch nicht kanntet. Was auf Youtube die related Videos, sind auf Myspace die Kontakte und natürlich werden wir die 964 Kontakte von Story of the Year durchklicken, bis wir eine Band aus Wyoming gefunden haben, die tolle Musik machen. Da wir nicht mehr MTV schauen, haben wir ja jetzt Zeit.

Was aber ist passiert, dass wir alle ab sofort halbe Nächte mit dem Aufbau von Myspace-Seiten verbringen müssen?

Die GEMA ist passiert und ja, das ist schon ein Weilchen her, aber die Damen und Herren dort brauchen ein Weilchen um die Zeichen der Zeit zu erkenne, dann aber mit aller Konsequenz. 0,15 € als Gebühr pro abgerufenes Video, dessen Künstler bei der GEMA gelistet ist, und das sind einige. um das zu finanzieren müsste den Werbekunden ein TKP von 120 € auferlegt werden (zum Vergleich, der TKP für spiegel online beträgt 40 – 60€).

Zu viel für den Onlinedienst, der bislang zu den Milchkühen des Googleimperiums zählte und da rote Zahlen zu toten Seiten führen, macht man das Einzige, was einem bleibt, man banned ALLE Musikvideos.

Damit trifft man diejenigen, die diese Videos als Broterwerb benötigen genauso, wie uns. Musiker von bands, die youtube bislang als gute Quelle für kostengünstige Promotion nutzen konnten sind angearscht und da sich die Musiksender bis auf die Spartenplätze, welche für die Rhiannas, Silbermons, und Dschungelcamp-Songs dieser Erde reserviert sind, keinen Platz mehr für Musikvideos hat, bedeutet das, dass so schöne Videos wie http://www.youtube.com/watch?v=fJuUkPz7sZw bald nicht mehr zu sehen sein werden.

Danke GEMA, ich freu mich schon darauf, wenn die ersten Strassenmusiker auf dem Rathausmarkt erschossen werden, weil sie ohne Genehmigung Songs für 2,50 trällern, die eure gelisteten Künstler verfasst haben, in diesem Sinne:

† 2009 Musikvideo „Gema killed the Videostar“

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