Schlagwort-Archive: St. Pauli

„Und das goldene…

Stück Scheiße geht an euch, denn ihr habt´s euch echt verdient. Ihr habt wieder nichts verstanden und nur kopflos randaliert, das goldene Stück Scheiße geht an euch.“ (angelehnt an WIZO)

"Ausgezeichet!"

"Ausgezeichnet!"

Kinder Kinder Kinder, hat man euch denn gar nichts beigebracht?
Es gibt doch so viele Sprichwörter und Songs, die es euch hätten zeigen sollen.
Von „you don´t bite the hand that feeds“ von Grave Plott über, „Man scheißt sich nicht in den eigenen Garten“ bis hin zu „Was Du nicht willst, dass man dir tut…“, nichts, wirklich gar nichts hängengeblieben? Nada?
Nicht mal Glashaus, Steine?

Ok, Steine scheint hängengeblieben zu sein, und bite und Scheiße, aber na ja…

Ich beschreibe jetzt mal gaaaaanz kurz, wie ich exemplarisch die vergangenen beiden Schanzenfeste empfunden habe. Weiterlesen

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Mordsee ist tot

So, jetzt ist es soweit. Ich hab es bisher nicht geschafft es zu posten, aber am Montag früh musste ich mit ansehen, wie ein paar wahnsinnig wichtige Menschen in Segelschuhen und Leinenklamotten einen alten türkischen Mann durch die Gegend scheuchten. „Gehört das auch Ihnen?“ „Das nehmen Sie aber auch weg, nech?“ Dieser Mann hat jahrelang (und bis vor kurzem auch mit seinem Sohn) den Fish und Chips Laden in der Wohlwillstraße bestritten. Schaut Euch dazu mal LeBambis Artikel an, da sind auch ein paar Fotos einer Aktion gegen die Gentrifizierung.

Wenn man den netten alten Mann morgens traf, direkt vom Einkaufen kommend, erklärte er auch gern, woran man erkennt, dass der Fisch frisch ist und wieviel er heute für welchen bezahlt hat. Immer eine Zigarette im Mundwinkel. Weiterlesen

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Ein Hauch von Revolution und ein Meer von Tränen

„Die Leute raus – Mieten hoch – Bumm – ganz normal Kapitalismus oder wie sagt man“

… dies ist ein Zitat aus einem tollen Film, den ich gestern Abend geschaut habe. Ich habe ihn bei mir um die Ecke im „Eisheiligen“ erworben. Einer kleinen Eisdiele, wie früher bei mir auf dem Land. Die letzte DVD hing an der Wand, die habe ich dann bekommen. Weil man sich freut, dass sich jemand dafür die Entwicklung des Stadtteils St. Pauli aus Sicht der Paulianer interessiert. Diese kleine familiäre Eisdiele leistet ihren Beitrag.

Hier eine kleine Vorschau:

Klein und familiär vs. gigantisch und unpersönlich. So scheint der Konflikt, der sich hier in St. Pauli immer mehr zuspitzt. Das Copper House gegen die Eckkneipen, Bürogemeinschaft gegen Fensterprostitution. Menschen gegen Investoren.

Der Film „Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen“ nimmt seinen Zuschauer mit auf eine Reise in die Herzen der Menschen, die hier wohnen und gewohnt haben. Er tut dies nicht herzzerreißend aber berührt. Er hetzt nicht, aber zeigt auf. Er idealisiert nicht, aber erklärt und rückt ins richtige Licht.

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Die Verurteilten…

Ich bin wieder gesund und nutze diesen glücklichen Umstand direkt um einmal etwas vorzugreifen.

Wir sprechen alle (also na ja… Alle ist jetzt etwas übertrieben, aber in meinem Umfeld zumindest) ständig über die Gentrifizierung der Schanze. Wir waren teilweise auf den Demos gegen McDonalds, wir haben teilweise die Listen gegen dessen Bau unterschrieben. Wir sind gegen den Ausverkauf der Schanze auf die Strasse gegangen und haben mit dem Skorbut sympathisiert. Wir haben NICHT, obwohl uns diese Entwicklung nicht gefällt Scheiben derer eingeworfen, die eine Kamera in ihrer Wohnung installiert haben. Wir haben NICHT daran teilgenommen, Fenster einzuwerfen und Polizei-Autos anzuzünden. Wir haben aber auch NICHT einfach nur zugesehen, wie man aus der Schanze ein neues Eppendorf machen will.
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Schanzenfest – eine Kriegserklärung an Paulifans?

Mit Schrecken musste ich in den letzten 12 Stunden hier, hier und hier lesen, dass es offensichtlich stimmt. Polizisten haben das Jolly Roger gestürmt. Offenbar seien einige „Autonome“ in die Richtung gerannt, als es am Pferdemarkt im Rahmen des Schanzenfestes am letzten Samstag eskalierte. Daraufhin sei die St.-Pauli-fankneipe umstellt und mit Pfefferspray traktiert und dann gestürmt worden. Selbstredend, dass man sich innen gewehrt hat, zumal laut Wirt keiner der „Autonomen“ zugegen war. Die Schlagstöcke flogen und eine Zähne gingen flöten.

Viele fassen dies als Kriegserklärung auf. Interessant auch der Zusammenhang zu dem verletzten Polizisten beim Spiel gegen Rostock (siehe Spiegel Artikel – zweites „Hier“). Offenbar waren einige der Kneipenstürmer aus dessen Einheit (Eutin).

Interessant übrigens auch, dass der Spiegel das unter „Sport“ ablegt. Wenn man über die bösen Demonstranten die ja alle pauschalkriminalisierend als Randalierer bezeichnet werden, berichtet, dann bitte auch so, dass es jeder lesen kann. Wenn es die andere Seite trifft, dann lass uns mal sehen, ob wir ein anderes Ressort finden. Nehmen wir doch Sport? Ist doch eh grad Fuballsommerpause…

Weiß irgendwer belastbare Fakten?

Nachtrag am 8. Juli 12:50 Uhr

Hier findet sich alles zu dem Spendenaufruf für Hossas bevorstehende Zahnbehandlung, für deren Kosten wohl niemand in Regress genommen werden kann. Hier nochmal die Kontodetails:

Stichwort: „Jolly Roger“
Bankleitzahl: 20690500
Sparda Bank Hamburg
Kontonummer: 0004033256
Inhaber: Roger Hasenbein

verbreitet die INfo, die Medien tun es ja nicht. Es ist unfassbar, was da passiert ist!!!!

kreativgeschwister

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