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Uiuiuiuiuiuiuiuiuiui Nazis mal ganz anders…

Wenn ich an Nazis denke, dann an junge perspektivlose Männer, die den Haaren abgeschworen und dabei mit der Wurzel des Haars auch das Hirn abgegeben haben. Ewig Gestrige, welche die Verbrechen unseres dunkelsten Kapitels glorifizieren und statt Deo zu benutzen lieber die rechte Achselhöhle lüften um ihrer Gruppenzugehörigkeit ein Symbol zu verleihen, wie seinerzeit der österreichische Landschaftsmaler/Gefreite mit dem Charly Chaplin Bärtchen.

Betonköppe (Claudia Brefeld@pixelio.deGuten Morgen zusammen,

ich muss, bevor ich auf die Einleitung und den Titel des Artikels zurückkomme vorausschicken, dass ich das grundsätzliche Problem des Nahost-Konflikts nicht bewerten möchte, weil ich mich für zu wenig informiert halte, geschweige denn ermächtigt sehe, eine abschliessende Meinung haben zu dürfen. Ich heiße das Töten von Menschen per se nicht so gut und tendiere eher zur vereinfachten Philosophie des „Leben und leben lassen“s. Weiterlesen

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… Links, die die Welt nicht braucht!

Hallo zusammen,

normalerweise würde nun an dieser Stelle eine bissige Geschichte über deutsche Finanzpolitik stehen, aber das wurde mal wieder von den Holländern übertrumpft.

Ihr erinnert euch?
Holländer sind die Typen, die Tante Käthe in die Haare rotzen, oder sich bei Bayern Geld leihen, um das Hamburger Gängeviertel zu kaufen. Das sind neben Wohnwagenstaus auf der A1 und A7 die beiden elementarsten Gründe Holländer nicht zu mögen.
Aber da die eine vernünftige Drogenpolitik betreiben und lustig aussehen und sprechen, wollen wir es damit bei den Ressentiments auch belassen.

Was wollte ich sagen…?

Ach ja, gelegentlich findet ihr also an dieser Stelle sinnloses und lustiges aus der Welt des Internetz. Natürlich nur, bis Frau von der Leyen (s. hierzu -> Zensursula) einen Weg gefunden hat das Web zu verbieten.
Und normalerweise kommen solche Sachen von Werbespott oder fab.

ABER: Ich wäre ja ganz schön eingefahren, wenn nicht auch ich gelegentlich etwas lustiges oder in diesem Fall schönes im Net finden würde.

Also:
Kleine Gebrauchsanleitung für einen optischen Schmaus auf youtube.

1. Öffnet youtube
2. Sucht einen Film eurer Wahl, z.B. http://www.youtube.com/watch?v=BXuOORXP2do
3 ersetzt das Wörtchen „watch“ durch „warp.swf“ also im Beispiel http://www.youtube.com/warp.swf?v=BXuOORXP2do
4. Viel Spaß

In diesem Augenblick vielen Dank an Zirkeltraining mit Markus und Bernd @http://twitter.com/Zirkeltraining

LeBambi

P.S. If the world is twisted, turn upside down and rewind!

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Choose a different ending

Man könnte vermuten, es sei alter Wein in neuen Schläuchen.

Als ich 12 war, gab es Rollenspiel Bücher. Ich meine nicht die Anleitungen für Pen&Paper Rollenspiele wie DSA oder Vampire. Nein ich meine Bücher, die in viele kleine nummerierte Absätze unterteilt waren. Bei den Büchern konnte man sich während des Lesens für eine Handlungs-Option entscheiden konnte und mit dem entsprechenden Absatz weiter lesen.

Diese altbackene Mechanik wurde für eine sehr interessante und gelungene Kampagne der Britischen Regierung aufgewärmtgriffen.

Viel Spaß beim Spielen!

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Sagt mal hackt’s euch???

Gestern bin ich bei Youtube auf eine Band gestoßen, die zwar ihr normales Video zu dem Song gepostet hat, aber dann als Musik einen gemafreien Song hinterlegt hat. Hier die Begründung mit Antworten meinerseits:

„Stellt euch mal vor, ihr spielt mit euren besten Freunden zusammen in einer Band. Ihr hängt ständig mit diesen Typen ab. Jeden Tag trefft ihr euch, ihr schreibt Songs und ihr probt wie die Irren. Und irgendwann habt ihr einen Auftritt und der ganze Saal ist ausverkauft. Der Veranstalter reibt sich die Hände, zählt am Abend die Einnahmen, verkündet öffentlich, wie gut das Geschäft mit Musik läuft und bezahlt euch am Ende… NICHTS!

Stellt Euch mal vor, ihr dürft unzähligen Menschen eine Aufnahme von Euch zeigen, die danach vielleicht Fans werden und Eure CDs kaufen. Ihr müsst nicht durch 700 Vorstädte tingeln und vor jeweils 3 Leuten spielen.  Jeden Abend.  Weiterlesen

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Die Musikindustrie schlägt zurück – und haut sich selbst K.O.

Man stelle sich folgendes Bild vor:  Rocky steht im Ring gegen Apollo Creed. Apollo ist langsam ziemlich angeschlagen, da haut sich Rocky volle Granate selbst in die Fresse. Er taumelt, schlägt wieder zu. Das Publikum ist entsetzt, da kommt der Todesstoss, ein harter Schwinger gegen die eigene Birne.

Unvorstellbar, ja, aber genau das passiert gerade in der Musikszene.

Was ist geschehen? Wer ist Rocky, wer Apollo, worauf will er hinaus, zu viel Sonne im Büro?

Berechtigte Fragen, deren Beantwortung etwas Zeit in Anspruch nimmt.

Gestern wies man mich darauf hin, dass (trotz Datums) die Meldung, dass dank GEMA die Musikvideos auf Youtube demnächst banned sind, kein Aprilscherz sei. Wäre zwar ein Guter gewesen, aber Humor schreibt man bei der GEMA eben nicht so groß wie Gier. Daraus resultiert, dass in Zukunft kleine Bands wieder ein Portal weniger haben um an die Öffentlichkeit zu treten. Moment ruft da der geneigte Musik-Surfer, es gibt doch noch myspace und MTV mit dem Videoportal, sei mal nicht so negativ, das ist doch wieder typisch deutsch und ausserdem bla bla bla…

Schon richtig rufe ich ihm entgegen, aber ein kleines Experiment förderte die Schwächen des Systems zu Tage. Wenn man nach Bands und Künstlern sucht, die auch auf jedem Radiosender/The Dome-Event/Bravo Hits-Album zu finden sind, dann habt ihr natürlich Recht. Was aber ist mit den kleinen Bands vom Formate Silversteins, oder der Ohrbooten? Diese kennt kein Aas, also sind sie nicht auf MTV. Denn seit wann hat MTV denn den Auftrag sich um Musik zu kümmern? Man ist viel zu beschäftigt necrophile D-Prominenz mit scheintoten Ex-Models zu verkuppeln, die vorher die Drogenverseuchte Pisse von It-Girls trinken müssen, damit sie sich für den „Zukünftigen“ aus dem 16. Stock stürzen. Ganz abgesehen vom Leben der Reichen und „sch(n)ö(d)en“, welches Publikumswirksam mit Einkommenszahlen untermalt werden muss. Bei so viel gehirnerweichender Unterhaltung ist ein Musikvideo für den Zuschauer einfach zu viel auf einmal.

Die Radiosender?

Lassen wir das, also zu Myspace. Das ist zwar an sich die schönste Plattform, aber findet da mal eine Band, die ihr noch nicht kanntet. Was auf Youtube die related Videos, sind auf Myspace die Kontakte und natürlich werden wir die 964 Kontakte von Story of the Year durchklicken, bis wir eine Band aus Wyoming gefunden haben, die tolle Musik machen. Da wir nicht mehr MTV schauen, haben wir ja jetzt Zeit.

Was aber ist passiert, dass wir alle ab sofort halbe Nächte mit dem Aufbau von Myspace-Seiten verbringen müssen?

Die GEMA ist passiert und ja, das ist schon ein Weilchen her, aber die Damen und Herren dort brauchen ein Weilchen um die Zeichen der Zeit zu erkenne, dann aber mit aller Konsequenz. 0,15 € als Gebühr pro abgerufenes Video, dessen Künstler bei der GEMA gelistet ist, und das sind einige. um das zu finanzieren müsste den Werbekunden ein TKP von 120 € auferlegt werden (zum Vergleich, der TKP für spiegel online beträgt 40 – 60€).

Zu viel für den Onlinedienst, der bislang zu den Milchkühen des Googleimperiums zählte und da rote Zahlen zu toten Seiten führen, macht man das Einzige, was einem bleibt, man banned ALLE Musikvideos.

Damit trifft man diejenigen, die diese Videos als Broterwerb benötigen genauso, wie uns. Musiker von bands, die youtube bislang als gute Quelle für kostengünstige Promotion nutzen konnten sind angearscht und da sich die Musiksender bis auf die Spartenplätze, welche für die Rhiannas, Silbermons, und Dschungelcamp-Songs dieser Erde reserviert sind, keinen Platz mehr für Musikvideos hat, bedeutet das, dass so schöne Videos wie http://www.youtube.com/watch?v=fJuUkPz7sZw bald nicht mehr zu sehen sein werden.

Danke GEMA, ich freu mich schon darauf, wenn die ersten Strassenmusiker auf dem Rathausmarkt erschossen werden, weil sie ohne Genehmigung Songs für 2,50 trällern, die eure gelisteten Künstler verfasst haben, in diesem Sinne:

† 2009 Musikvideo „Gema killed the Videostar“

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